Aktuelle Season 2026 | Season 2025
Die neue Segelsaison kann starten, das Boot ist da. Jetzt heißt es auftakeln, segelklar machen und die Zeit genießen.
03.10.2026 – Feiertagssegeln
Der Nebel hielt sich heute lang auch weil kein Lüftchen ging. Erst gegen Nachmittag klarte es auf und die Sonne kam (etwas) hervor. Wind war wirklich nur ein Hauch. Also mit Kaffee und Kuchen aufs Boot und Leinen los – einfach genießen – Wetter – Landschaft – Kaffee und Kuchen.
Einige Zeesboote und ein paar andere Segler trieben auch noch umher. Erst zur Rückfahrt kam eine Brise auf und so konnten wir ganz gemütlich zurück segeln und anlegen.

27.09.2026 – Absegeln im Verein
ca. 14 sm
Heute ist der offizielle Saisonabschluß – das Absegeln im Verein. Zum Start um 10:00 war noch nicht viel los. Erst so nach und nach kamen einige Boote aus dem Hafen (es e wohl 14 oder 15 gewesen sein). Keine gute Beteiligung.
Der Wind war frisch und kam aus Südost mit bis zu 20 kn ( oder etwas mehr). Daher heute nur mit Groß – man will die Mitsegler ja nicht verschrecken. Auch so ging es flott voran. Erst vor Wind, dann anluven und Halbwind. Bei der Geschwindigkeit haben wir es bis Tonne 84 und zurück geschafft. Nicht alle wollten so weit – lieber die Ersten am Suppentopf sein. Auch gut.
An den Temperaturen merkte man schon den Herbst – trotz strahlendem Sonnenschein – war es auf dem Kurs empfindlich kühl.
Zurück am Verein in Lee und in der Sonne schmeckte Suppe und Kuchen doppelt gut und hier war es gut warm.

26.09.2026 – einfach in den Herbst segeln
ca. 6 sm
Es ist Samstag früher Nachmittag und herrliches Wetter sanfter Wind (10-12kn) aus Südwest, Sonneund naja etwa 19 Grad. Also Segel setzen und los. Einmal Althagen und zurück.
Kurz vorm Hafen – der Wind war schon immer weniger geworden – dann ganz Flaute, aber eine herrliche Stimmung. Zum Abschluss bei Patrick an Bord ein Anlegerbier.



14.09.2026 – Nachtrag
Bei den beiden Regatten am Samstag jeweils 3. geworden macht 6 Punkte. Am Sonntag bei der Langstrecke war es der 5. Platz. Insgesamt mit 11 Punkten den 2. Platz geholt und das Einhand – ich bin zufrieden.

13.09.2026 – Regatta- Tag -Langstrecke
ca. 14 sm
Heute war ab 10 Uhr Start zur Langstrecke – das heißt – einmal Tonne 84 und zurück. Dabei das Tonnenpaar vor Pütnitz nicht vergessen. Die Startlinie lag wieder – wie gestern – im tiefen Wasser. So konnten alle Boote entspannt starten. Das auch, weil jeder nach seinem Yardstick eine festgelegte Startzeit hat. Wir waren um 10:51 dran. Also Wecker stellen und beim klingeln mit Speed über die Linie. Schon nach dem Tonnenpaar (bis hier hin ein strammer Anlieger) konnte ich die Genua fliegend setzen und das Tempo nahm entsprechend zu. Der Wind aus WestSüdWest mit 10 bis 15 kn – in Böen auch schon mal mehr brachte alle Boote (insgesamt 12) gut in Fahrt. Bis zur Wendemarke lief alles prima, ab und zu kam auch mal die Sonne raus. Hier habe ich jedoch Zeit vertrödelt, weil das Leichtwindsegel sich gegen seine Bergung sträubte (und allein hat man da nie genug Hände). Egal – ran an den Wind – und den Anderen nach. Um 13:18 passierte ich – im vorderen Mittelfeld (5. von 13) – die Ziellinie. Mit der Zeit von 2:27 kann man einhand zufrieden sein.




12.09.2026 – Regatta-Tag
2 mal ca. 8 sm
Zur Herbstregatta des Segel-Club-Ribnitz sind heute 2 Wettfahrten angesetzt. Am Sonntag dann (Känguru)Start zur Langstrecke. Jetzt – wo wir das neue Boot kennen – wollten wir (nachdem wir die Frühjahrsregatta ausgelassen hatten), sehen, wie es mit dem schnell Segeln klappt. Die Wettfahrtleitung hatte einen tollen Kurs gewählt – von allem was dabei. Prima Wetter – Wind aus SüdWest mit 12 – 18 kn – teils Sonne teils Wolken – keine Welle.
Leider war die Teilnahme der Vereinsmitglieder echt bescheiden – da gilt es mit den Sportsfreunden nochmal zu sprechen.
Die beiden Jollenkreuzer waren wie gewohnt vorneweg und nicht einzuholen. Bei den Kielbooten konnte GIGI beide Rennen gewinnen. Das lässt zur Langstrecke hoffen…
P.S. Die Bild kommen heute nicht von mir und werden nachgereicht.




09.09.2026 – Kopenhagen
Wenn schon nicht auf eigenem Kiel, dann halt mit der Fähre. Wir hatten uns den Abstecher für dieses Jahr fest vorgenommen. Jetzt ist es soweit, wenn auch nicht mit dem eigenem Boot.
Kopenhagen muss man gesehen haben – dann kommt man immer wieder.



08.09.2026 – zurück nach Ribnitz
Die Vorhersagen waren nicht wirklich vertrauenserweckend, so dass wir uns entschlossen nach Ribnitz zurück zu segeln. Bei bedeckten Himmel Wind aus West klappte das auch ganz gut – na sportlich kreuzen halt.

07.09.2026 – weiter ohne Ziel
Morgens hatte der Wind auf Süd gedreht, da wollten wir auch hin – nun dann halt wieder kreuzen. Bis zum Eingang der Bültenging er ein wenig nach West rum, so dass wir den Kurs anliegen konnten. Durch die Bülten wie immer schönes Segeln – ruhig, beschaulich und trotzdem aufregend der Natur zum Sommerende zuzuschauen. Mittag sollte es in Born geben, leider hatte der Hafenimbiss geschlossen, so wurde die eigene Kombüse bemüht. Es war lecker. Nach der Mittagsruhe noch ein Stück bis nach Bodstedt auch mal ganz nett – hier gab es für alle dann ein leckeres Abendbrot.


06.09.2026 – Segelsonntag
Nachdem es schon nachts und den ganzen Vormittag ordentlich geweht hatte, sollte es zum Nachmittag abflauen. So richtig weniger wurde der Wind aber nicht. Er kam beständig aus West mit 20 kn und manchmal ein bisschen mehr. Also nur die Fock ausgerollt und los ging es. Sportlich bis zur Ecke gekreuzt und hier nach Steuerbord abgefallen und entspannt weiter. So ein richtiges Ziel hatten wir eigentlich nicht. So landeten wir im Hafen von Althagen – ruhig und beschaulich.




02.09.2026 – und noch ein schöner Segelnachmittag
Das Wetter war den ganzen Tag über schon prima – also nachmittags zum Boot und segeln. Martin war auch schon da und so ging es mit zwei Booten los. Und wir waren nicht allein auf dem Teich – hier und da kam uns ein Segler entgegen. Höhe Saal drohte eine Wolkenbank aus West. Jedoch je näher sie kam, um so harmloser wirkte sie. Nur die Sonne war halt weg. Aber nix für ungut. Der Wind konstant aus WSW mit 10 kn mal ein wenig mehr oder weniger und keine Wellen. Ein entspanntes Gleiten übers Wasser – einfach toll. Selbst die Temperaturen meinten es gut mit uns, selbst beim Anlegebier am Steg brauchte man keine Jacke. Na ja, es wird jetzt schon früher dunkel …



26.08.2026 – Bastelabend ohne happy end
Fred und Stachel waren pünktlich da. Das Werkzeug lag bereit, die Standheizung auch. Nur der Strom wollte mal wieder nicht. Egal, was wir versucht haben – kein Saft. Nach Stunden haben wir uns dann auf Biertrinken verlegt. Das klappte gut. Entscheidung – die Elektrik muss NEU.

25.08.2026 – Ausfahrt mit Hafenkonzert
Mit Fred hatte ich überlegt, reparierte Dieselheizung einbauen oder das gute Wetter ausnutzen und einfach segeln. Wir haben gesagt, es geht beides. Also Fred hat geschraubt und ich bin (wie sonst auch) Einhand gesegelt. Bis vor Langendamm – Hafen (Fred ist dort Vereins-chef) sind wir mit flotter Fahrt gekommen. Der Wind hatte schon mittags auf Ost gedreht mit 12 bis 15 kn konstant geweht. Nur leichte Wellen machten das Segeln angenehm. Zurück dann zunächst Vorwind, dann immer mehr anspitzen bis zum Hafen dann am Wind.
und zurück im Hafen hieß es – B & B & B – bedeutet Band live, Bratwurst vom Grill und Bier vom Fass. Dazu gab es einen tollen Sonnenuntergang – was will man mehr…


24.08.2026 – das Segelwetter ist zurück
Sonne, 20 Grad, Wind aus West mit 12 kn – es kann losgehen.
Nach Feierabend noch eine Ausfahrt – es geht zur grünen Tonne vor Wustrow und zurück. Jan ist mit dabei, es hatte ja das Boot gleich beim Eintreffen mit überführt. Aber jetzt erst die Möglichkeit, mal richtig mitzusegeln und das hat er ausgiebig genossen. Auch wenn der Wind zum Abend hin sanft eingeschlafen ist. Bis in den Hafen haben wir es geschafft.
23.08.2026 – wieder kein Segelwetter
Heute war nicht der Wind, sondern der Regen das Problem. Schon vormittags – ich wollte nur mal nach dem Rechten sehen, eine Husche nach der nächsten. Da war an segeln nicht wirklich zu denken. Na dann, ein wenig aufgeräumt und danach wieder ab nach Hause. Selbst am Nachmittag ein Regenschauer löste den nächsten ab – na für den Garten war es in Ordnung.
22.08.2026 – mal etwas anderes – hört einfach rein
Schon morgens wehte es mit mehr als 20 kn und das sollte den ganzen Tag so bleiben. Da muss man nicht segeln und die Gartenarbeit will auch gemacht sein.
Abends galt es jedoch, einen Wunsch zu erfüllen und so ging es nach Barth auf das SALSA-Schiff. Schon vor dem Einschiffen hatten einige Landeier ihre Karten zurückgegeben. Es war trotzdem gut besucht. Der Wind hatte zwischenzeitlich noch etwas aufgebrist und kam aus blank West mit 25 -28 kn – das ist mal eben eine Windstärke 7. Ablegen pünktlich um 18:00 – kaum aus der Hafeneinfahrt raus, kamen die Wellen von dwars – quer ab – also von der Seite (backbord). Obwohl, kennt der Barther Bodden überhaupt richtige Wellen? Und so ein riesiger „Stahleimer“, wann wackelt der mal richtig?
Tolle Musik, tolle Leute an Bord, ausgelassene Stimmung und das Tanzbein geschwungen, man muss dabei gewesen sein – so ging in Richtung Zingster Strom – Meinigen Brücke. Hier war der Wind noch da, die Wellen aber weg. Vom Oberdeck – selbst hier, ein Tanzpaar neben dem anderen, konnten wir prima in die Landschaft schauen. Man sieht Sachen, die vom eigenen Schiff aus nicht in den Blick kommen. Von Land winkten die Touries und waren bestimmt neidisch, nicht mit an Bord zu sein.
Der frische Wind hatte die Wolken aufgerissen und vertrieben, so sahen wir einen Sonnenuntergang… Traumhaft.
Selbst nach dem Anlegen in Barth war lange noch nicht an Ausschiffen zu denken. Hört doch einfach mal rein ….
16.08.2026 – Rückfahrt mit viel Wind
Die Temperaturen hatten nachgelassen, der Wind aber zugenommen. So ging es nach dem Frühstück nur mit Groß auf Heimreise. Den ersten Teil knapp Vorwind, bald aber als Anlieger. Hier war das Groß alleine schon fast zuviel. Na ja, richtig getrimmt und mit dem Traveller „gespielt“, ging es so gerade – man will ja am Sonntag Vormittag auch keinen Streß.
Je näher wir dem Heimathafen kam, je moderater wurden die Bedingungen, daher alles in allem ein flotter Segeltag und zum Kaffee wieder Daheim.
Wobei beim Aufräumen im Verein habe ich dann abends noch geholfen.

15.08.2026 – endlich mal wieder segeln
und das, obwohl wir im Verein eine deutsche Meisterschaft (H-Jollen) ausgerichtet haben (12. – 15.08.). Gleich im Anschluss (15. & 16.08.) war dann noch Küstencup für die Finns und europs sowie Hafenfest in Ribnitz (mit Bodden-schwimmen, Bierpaddel, Bürgermeister-Wette, jede Menge Buden und Fahrgeschäfte usw.)- was solls. Das ging schon irgendwie …
Daher am Samstag gegen 10 Uhr abgelegt und dem „Regattagebiet“ großzügig ausgewichen. Trotzdem immer mal wieder einen Blick auf das Feld der Boote riskiert – sind schon tolle Dinger diese H-Jollen.
Bis nach Born sollte es gehen, war festgelegt worden. Also immer dem Tonnenstrich nach, durch die Bülten und dann ist es nicht mehr weit, alles gesegelt. Bei diesem tollen Wind keine Schwierigkeit und auch das Wetter war prima – Sonne und angenehme Temperaturen. Der Motor musste nur kurz beim Anlegen helfen. Anschließend ging per Fahrrad zum Weststrand und nach Wieck – der Hafen verlandet mehr und mehr. Für uns mit dem Tiefgang schon lange keine Option mehr.
09.08.2026 – Segelsonntag
ca. 44 sm
Das Wetter ist schon seit Sonnenaufgang prima – 20 Grad, keine Wolken und Wind aus Südost mit 10 – 15 kn. Was will man mehr. Also schon um 8:30 abgelegt und gemütlich (fast Vorwind) in den Tag segeln. Ich hatte den „Teich“ für mich allein, erst nach und nach kamen ein paar Boot in Sicht.
Halbwind bis Tonne 82 und die Wende an der 80 (vor Neuendorf – Einfahrt Bülten). Jetzt mehr so Amwind Richtung Althagen – auch hier das Tonnenpaar gerundet. Wieder AmWind, dann leicht abfallen Richtung Tonnenpaar vor Dierhagen. Leider passt da immer noch die Tiefe nicht. Daher wenden und auf die Kreuz in Richtung Ribnitz und das ist nicht einfach. Auf die Tiefe achten, aufkreuzen und die diversen Winddreher mitnehmen (oder auch nicht). Vor Ribnitz wird durch die Ablenkung der Stadt der Wind dann richtig zickig, da lassen wir uns doch nicht unterkriegen. Bis zur Hafeneinfahrt gesegelt und dann angelegt – ein prima Segeltag.

08.08.2026 – endlich mal wieder segeln
ca. 48 sm
OK, auch am Mittwoch 03.08. waren wir (Seemann Fred und ich) kurz los. Aber nur eine kleine Runde, denn bald war der Wind alle. Heute ist dagegen herrliches Segelwetter (Wind mit 10 – 12 kn aus West, traumhafte Sonne, 22 Grad – was will man mehr) und so ging es gegen 10:00 los. Schon vor der Hafenausfahrt sah ich auch Ulf mit seiner Dehler ablegen – kurze Zuruf – Fischbrötchen in Born – und los ging es.
Die Dehler war mutig und fuhr (abgekürzt) durch Saaler Riff – das mach ich mal nicht und habe mich am Fahrwasser orientiert. An der Einfahrt zu den Bülten (enges Fahrwasser – sehr gewunden) war wir wieder beieinander. Nun vorsichtig, aber gesegelt, durch die Engstelle. Danach nur noch nach Backbord anluven und anlegen. Der Imbiss im Hafen Born ist schon lange kein Geheimtipp mehr, gern versorgen sich hier vor allem die Radler, machen Rast und schauen verträumt aufs Wasser. Auch der Dampfer spuckt regelmäßig Leute mit und ohne Fahrrad aus.
So sitzt man dicht gedrängt mit den Touries und plauscht mal hier und da. Dabei merkt man nicht, wie die Zeit verrinnt.
Für die Rückreise musste ein wenig die Maschine bemüht werden, der vorhergesagte Winddreher kam nicht. Entspannt kamen beide Schiffe gegen 19:00 wieder in Ribnitz an. Das macht Lust auf Mehr – also Morgen …




1.08.2026 – Heimreise nach Ribnitz
ca. 27 sm
Heute bin ich als Single Hand Segler unterwegs. Nachdem ich den Havaristen wohlbehalten in Barth abgeliefert und auch den Hafenfestbummel gut überstanden habe, geht es heute die restlichen Meilen allein in den Heimathafen. Bei frischem Wind aus Nord und im Gegensatz zu den letzten Tagen kühlen Temperaturen rechtzeig los im Werfthafen Barth, um den Brückenzug (Meiningenbrücke) 9:45 zu schaffen. Pünktlich da, hatte ich noch Zeit für eine kurze Pause. Bis zur Öffnung trudelten weitere Segler ein. Darunter auch ein Vereinskollege (ehemaliger Vorsitzende des SCR). So sind wir mit einigen Anderen im Duett durch die Brücke und auch danach immer in Sichtweite beieinander geblieben (was mich in den Borner Bülten gerettet hat – Dank nochmal für die Hilfe).
Ab der Schwalling ging es dann auf unserer Hausstrecke zügig dem Heimathafen entgegen und auch das Wetter besserte sich. Noch vor der angesagten Winddrehung auf West (dann hätte man kreuzen müssen), haben wir den Ribnitzer See (Bodden) erreicht und der Hafen kam in Sicht. Gegen 14.00 festgemacht und das Boot wieder hafenfein gemacht. Mein Liegeplatznachbar kam noch auf ein Bier (Anleger) an Bord – es gab viel zu erzählen.




31.07.2025 – einmal Rügendamm und zurück nach Barth
ca. 48 sm
Beim Frühstück im MuseumshofZingst erreichte uns der Hilferuf „wir sitzen fest Maschine kaputt“. Nicht lange überlegen, beim Essen schon überlegen, was zu tun und wie es zu machen ist. Mittlerweile hatte sich der Havarist schon in freies Wasser (segelbar) begeben und wollte es aus eigener Kraft bis zur Ziegelgrabenbrücke schaffen. Für uns hieß das, ihn dort abzuholen und durch die engen Fahrwasser nach Barth bringen. nach das machen wir doch.
15:20 kamen sie – durch die Brücke geschleppt von einem freundlichen Segler, der nach Hiddensee wollte – vielen Dank nochmal. Der Wind war so, dass wir gut segeln konnten. Nur die letzten Meilen nach Barth war es zu wenig. Da habe ich dieJungs zuerst auf den Hakenund kurz vorm Hafen längsseits genommen (so kann man im Hafen kontrolierter manövieren).
Zu allem Glück – in Barth Hafentage – das volle Programm. Wir haben uns schnell aus dem Trubel verkrümelt (nicht noch bei den blauen Jungs (Wasserschutzpolizei) auffallen). Sicher im Werfthafen festgemacht, aufgeklart und dann noch Essenfassen und Bier trinken, ganz zum Schluß das Feuerwerk genießen.



30.07.2026 – Lay Day in Zingst
Ein herrlicher Strandtag und abends sollte es noch zum Salsa an die Seebrücke gehen. Schon bald kamen die ersten Warnungen rein, Gewitter, Starkregen, Wind…
Davon haben wiruns nicht beirren lassen. Doch gegen Abend wandelte sich das Bild. Der Horizont wurde dunkler und bedrohlicher. Auf halben Weg zur Seebrücke sind wir umgekehrt. Gerade rechtzeitig.
Auf dem Steg musste man nicht nur dasFahrrad sondern auch das Geländer richtig festhalten, um nicht weggeweht zu werden.
Mittlerweile hatten die Böenauch die ersten Vorsegel zerfetzt, die schlugen wild hin und her. Ein Lärm – an Bergung war nicht zu denken. Auch unsere Liegeplatznachbarn hatte es erwischt, aber erstmaö das Boot sichern. Die Segel waren eh nicht mehr zu retten. Geregnet hat es nicht so heftig (naß geworden sind wir trotzdem). Der böige Wind war das Problem.
Um c. 21:30 war der Spuk soweit vorbeit, dass wir die Segel (oder Reste daven) bergen konnten. Damit hatten dann alle die Chance auf eine einigermaßen ruhige Nacht.


29.07.2026 – von Neuhof nach Zingst
Heute sind wir zeitig aufgestanden und entspannt zur Brücke gefahren. 8:20 Brückenzug, danach wenig Wind. Es lies sich segeln – schnell ist irgendwie anders – aber entspannt war es. Zwischendurch die Genua fliegend am Vorstag gefahren. Lief so bis Einfahrt Bock – von da bis zur Grabow kam es immer genau von vorn, also Motor. Auf der Grabow selber – Flaute bei stahlendem Sonnenschein. Wir haben uns dann durchgehungert bis Zingst. Hier 1 kn Strom von der Seite, für’s Anlegen richtig K… Na wir liegen in der Box. Der anschließende Strandbesuch hat für alles entschädigt. Hier bleiben wir2 Tage.




28.07.2026 – von Breege nach Neuhof
DerGreifswalder Bodden und ich – wir werden wohl keine Freunde mehr. Nachdem es nachts gut abgeflaut war, briste es gegen Morgen wieder auf und genau aus der Richtung in die wir wollten. Also noch einen Spaziergang gemacht und herrlichen Eindrücke gesammelt. Gegen 14:00 ging es los nur mit Fock bei 20 und mehr kn Wind war das schon reichlich. Es war ein Anlieger, aber die kurze steile Welle bremste uns immer wieder aus. Gut ein paar Grad abfallen und es lief besser. So nach und nach kamen wir in die abdeckung Zudar, nicht weniger Wind – die Welle moderater. Dann den Strelasund aufkreuzenhaben wir eine ganze Weile und sind den Rest dann mit Maschine gefahren. Zu allem Glück hat die Kneipe in Neuhof Ruhetag.




27.07.2026 – war das eine Nacht
Der Wind hatte nachts – entgegen der Prognose – nach Südwest gedreht und aufgebrist. Da stand hier am Bollwerk eine herrlich kurze Welle (Trichter und noch Wind gegen Strom). Erst gegen Morgen kam der Dreher nach West, so daß wir in Lee der Moritzburg lagen. Das war ein Geschaukel und alles gut festlaschen.
Auch tagsüber nahm der Wind nicht ab, vielmehr zu – bis zu 44 kn sind gemessen worden (Dank an Maik). Daher mit dem Fahrrad nach Alt Reddewitz zur Brennerei – ein lohnendes Ziel und fast keine Touries. Dazu der tolle Blick nach Gager, den ein oder anderen Probierschluck- muss man erlebt haben.
Nach der Mittagsruhe (war dringend nötig) ein kurzer Abstecher nach Göhren. Zwar kein Badewetter, auf der Prommenade war trotzdem einiges los (z.B. die Bratwurst für 6,50), dafür mit Live-Musik.




26.07.2026 – von Lauterbach nach Baabe
ca. 7 sm
In der Nacht hatte es geregnet und der Morgen versprach keine Besserung. Wir haben uns trotzdem auf den Weg gemacht (Wind war ja)- das kurze Stück in die Having – ganz am Ende liegt Baabe Dorthin haben wir uns verholt. Der Anleger heißt Bollwerk. Netter Hafenmeister, gute Anbindung an Sellin, mitten in der Natur an der Durchfahrt zum Selliner See gelegen. Da habe ich mich nicht getraut. Der Tiefgang kann hier entscheidend sein. Das Wagnis war mir heute zuviel. Also das Bollwerk. Trotz Wind und Strom haben wir gut angelegt, aber den 2. Versuch gebraucht. Hier bleiben wir 2 Tage – bis dahin. Morgen steht eine Rum- / Bierverkostung zur Debatte – bin ich aufgeregt?



25.07.2026 – vom Dänholm nach Lauterbach
ca. 20 sm
Die Familie hatte sich noch zum gemeinsamen Mittagessen in Stralsund (hier waren Wallsteintage also Touries satt) getroffen. Danach wurden wir wieder zu unserm Boot gebracht.
Um 15:20 den Brückenzug (Ziegelgrabenbrücke) wollten wir schaffen und das hat gut funktioniert. Auf dem Strelasund empfing eine flotte Brise. Also noch im Windschatten der riesigen Werfthalle Segel gesetzt und es ging zügig an den anderen Seglern vorbei in Richtung Halbinsel Zudar. Hier hatten wir auch den letzten eingeholt – na gur er hat dann den Blister (buntes Tuch gesetzt). Da konnten wir nicht mehr mithalten (mit Groß und Selbstwendefock). Aber dranbleiben hat (fast) geklappt. Auf dem Greifswalder Bodden hat der Wind spontan nachgelassen. Mit dem letzten Hauch haben wir es noch bis in die Marina Lauterbach geschafft Das eigentliche Ziel warnicht mehr zu erreichen.


24.07.2026 – es wird nicht gesegelt
eine dringende Familienangelegenheit erfordert meine Anwesen – bis Morgen.

23.07.2026 – segeln (vom Feinsten) zum Dänholm
wie vorausgesagt, hatte der Wind über Nacht auf Nord gedreht und fast alle Wolken mitgenommen. So konnten wir noch in der Abdeckung von Breege (Hafebzufahrt) das Groß setzen und Vorwind bis zur Fahrrinne ablaufen. Hier einfach 90 Grad nach Steuerbord andrehen und los ging die muntere Fahrt immer dem Tonnenstrich nach (vorbei an Vieregge, Wittower Fähre, Abzweig nach Dranske/Wieck – einfach eine schöne Landschaft). Der Wind legte sich gut ins Zeug und mit Fock und Groß kamen wir entsprechend voran (immer über 6 kn manchmal auch 7 kn Fahrt). Bis zum Abzweig Vitte/Kloster hatten wir schon die ersten Segler überholt. Dann 90 Grad nach Backbord eindrehen und mit Backstagsbrise wieder dem Tonnenstrich folgen. Je näher wir Stralsund kamen, um so lebhafter wurde der Wind (aber man spürt es bei diesem Kurs kaum, nur daran das die entgegenkommenden Segler arg zu tun haben). Das heißt aber auch – alles was vor uns gesegelt ist, haben wir erst in Luv (immer in Lee vorbei) und dann achteraus gelassen. Das Anlegen war bei dem Wind nicht ganz einfach, hat aber trotzdem gut geklappt. Zum Schluß alles aufklaren, verschließen und schon wurden wir abgeholt.


22.07.2026 – eingeweht in Breege
Der Wind heult schon am Morgen in den Masten – eine 6 bis 7, wenn ich schätzen sollte. Dazwischen immer wieder Schauer und das alles aus West (da wo wir eigentlich hin wollten). Daher bleiben wir. Nutzen die Regenpausen für einen Besuch in Wieck, auch hier der Hafen nicht voll. Ausgiebig Mittagsruhe halten (dafür ist der Wind gut – langsam in den Schlaf geschaukelt zu werden).




21.07.2026 – Strandtag an der Schaabe
Was für ein Wetter, strahlender Sonnenschein ohne jede Wolke. Der Wind aus Nord erst stark nimmt immer mehr ab. Es geht zum Strand …
Der Abend vorher bei Störtebeeker war auch ein Erlebnis (mit Schiffen, die richtig auf dem Wasser fahren, Pferden die richtig Platz zum Galopp haben, Kanonen, Geballer) das muß man live gesehen haben. Allein die tolle Kulisse und alle Beteiligten legen sich richtig ins Zeug. Zum Schluß noch ein Feuerwerk – einfach sehenswert.



20.07.2025 – grau und windig
Der Wind soll heute erst später etwas abflauen, daher starten wir heute mit dem Rad. Da kann man schöne verträumte Ecken kennenlernen (ich hoffe, das mit dem Hochladen hat funktioniert – siehe Galerie). Oder auch mal ein Turm erklimmen, der kein Leuchtturm ist.
Segeln wollen wir aber auch noch – nach Breege. Von dort dann heute Abend mit dem „Dampfer“ zu Störtebeker (Open Air auf der Naturbühne) in Ralswieck.




19.07.2026 – segeln nach Rügen
ca. 10 sm
Willkommen im Norden, jedenfalls wettertechnisch – grauer Himmel 15 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur, böiger Wind, ab und zu ein Schauer. Dazwischen auch mal Sonne und ….
wir segeln von Kloster in Richtung Rügen – Vieregge heißt das Ziel. Bei böigem Wind aus West (15 bis 20 kn) zuerst ein Anlieger (mit Motorunterstützung – keine will hier in Legerwall aufs Flach geraten und auflaufen). Anschließend Vorwind und mit Strom (ca. 1 kn) einfach der Fahrrinne folgen und die Lanschaft genießen. An der Tonne 27 sanft bremsen (also Fock einrollen) Steuerbord abbiegen und es folgt völliges Kontrastprogramm, War Kloster voll und laut, ist es hier ruhig und beschaulich. Der Service dafür beispielhaft – die Brötchen kommen Morgen ans Boot – wo hat man das noch. Auch mein Segelfreund und Frau ist wieder dabei, die Motorreparatur ging schneller als erwartet. Das freut mich für sie. Wir haben zusammen zu Abend gegessen – war das lecker – alles frisch gekocht – nix aus der Konserve. Danach noch 1,2,3 .. Rum an Bord – kann man machen, oder?




18.07.2026 – noch ein Tag Hiddensee
Wind ist angesagt und zwar richtig – 30 bis 35 kn was ungefähr Windstärke 7 bis 8 ist, da sollte man nicht segeln (wenn man nicht muss). Gestern Strandtag, dafür heute Arbeitstag an Bord (diverse Taklinge müssen gemacht, der ein oder andere Tampen ersetzt werden und Holz braucht immer seine Pflege). So geht der Vormittag ins Land. Zum Kaffee Kirschkuchen und keinen Windbeutel (ein Schelm, wer böses dabei denkt). Anschließend frisch gestärkt in Lee zum Enddorn (ein schöner Fleck Erde) und von dort zum Kliff Dornbusch (ist bei jedem Besuch ein Muss). Tolle Sicht (leider ist das Internetz hier nicht stark genug, daher lade ich die Videos später in die Galerie). Über Wasser war es diesig, was heißt, der Wind bleibt noch ein paar Stunden. Wir kehren zurück zum Boot und kurz darauf mit Fahrrad zum Hafenfest nach Neuendorf – aber davon später mehr.
Ihr habt nix verpasst – die Fischbulette war gut.



Zwischenruf von GIGI
So, jetzt muss auch mal was loswerden. Hier spricht GIGI:War das eine spannende Zeit. Es ging schon mit dem langen Transport los, war ich vorher aufgeregt. Da ist bestimmt so mancher Tropfen aus meiner Bilge getröpfelt. Angekommen in Barth, das Land so platt, aber die Leute nett – haben mich gleich ins Wasser gehoben. Apropo Wasser, da muss ich mich noch dran gewöhnen, das ist so anders – mit Seetang drin und Quallen – sind die gliberig – und Pocken (die kann ich schon jetzt nicht leiden) na mal sehen. Die Überführungstour in meinen neuen Heimathafen war ganz entspannt, im Gegensatz zu meiner ersten Ankunft dort. Wer da alles da war und mich sehen wollte – man was nen Stress. Olaf hat allen ein eingeschenkt (Rum natürlich) dann ging es – schauen hier, erklären da, und die ganzen guten Ratschläge….
Nett fand ich auch, dass die Bootsbauer vorbeigeschaut haben. Die fehlenden Pfropfen sind wieder da – so ist das Deck auch wieder dicht.
Auch unter Deck ist einiges anders, alle bunten Tücher(Leichtwindsegel) sind runter (liegen wohl sicher auf dem Dachboden). Jetzt sind Fahrräder und Schlauchboot in meiner Backskiste. Na ja, es geht in den Urlaub, da soll das wohl so sein. Ich bin gespannt wie es weitergeht und melde mich wieder.

17.07.2026 – heute ein layday – Landtag
Strand- und Wandertag ist geplant – jetzt aber erstmal Frühstück..
Und da sag mal einerso ein layday ist lahm. Vormittags mal in Vitte ein Fischbrötchen vernascht und nebenbei geschaut, wer so da im Hafen ist – gerammelt voll – auch hier. Dann ab an den Strand, das war schon Mittelmeerfeeling.
Ab mittags wurde es im Hafen geschäftig, nicht weil irgendjemand auslaufen wollte. Eher waren die meisten damit beschäftigt, sich sturmsicher zu machen. Schwere Gewitter und Böen angesagt und was war – ein lauer Sommerregen. Schön war die Luft danach, klar und sauber. Ein Abendspaziergang kann da nicht schaden.
Das Schwerwetter kommt erst Morgen – daher bleiben wir noch.




16.07.2026 – auf gehts nach Hiddensee
ca. 18 sm
Gleich früh beim Bäcker (um 6:30) war nicht viel los. So gab es zu den Brötchen und dem Kaffee noch einen kleinen Klönsnack Nach dem Früchstück an Bord, aufklaren und seeklar machen, ging es bei bedecktem Himmel los. Auch der Wind wollte noch nicht so richtig – laue Brise aus Ost ließ uns trödeln. Ab Parum (da hatten wir die ersten 6 Boote schon überholt) wurde es dann munterer und so ging es bei Halbwind mit 15 kn fix voran. Am Abzweig Kloster / Vitte /Breege dann Aufregung die Seenotretter im Einsatz – unsere „Blauen Jungs“ (Wasserschutz) kamen mit ihrem Schlauchboot etwas später. Da war ein Affenfelsen (riesiges Motorboot) schon wieder freigeschleppt und schwappelt in der Fahrrinne. Die Insassen machten betretene Gesicht – warum nur?
Achtgeben war auch bei uns angesagt. Den Rest der Strecke – war ja nicht mehr weit – mit noch mehr Vorsicht. In Kloster war – wie immer – alles voll. Also auch – wie immer – quer vor die Dalben und gut. Mittlerweile hat dieser Platz schon eine Liegeplatznummer. Wir bleiben ein paar Tage und beobachten das Wetter. Es soll Starkwind geben und Regen dazu – na schauen wir mal.




15.07.2026 – ab heute wieder zu zweit
ca. 14 sm
also wenn man in Schaprode ist, muss man zum Hofladen. Ich habe mir mein Frühstück da geholt, lecker sag ich nur. Den Kaffee trinkt man wie soll es anders sein, im Strandkorb vor der Tür und genießt das „Hafenkino“ sieht den Touries bei ihrem Treiben zu. (ein morgenfüllendes Programm). Anschließend noch beim Hafenmeister reingeschaut. Dann Ablegen – hier kein Problem – alle Leinen weg – und einfach rausfahren. Noch in der Hafeneinfahrt das Groß gesetzt, war eng, hat aber gepasst. Werde mir doch vor den Touries keine Blöße geben. Mit Rauschefahrt ging es Richtung Stralsund- der Dänholm ist das Ziel. Hier war ich schon häufig und kenne die Gegebenheiten. Also Anlegen allein – kein Thema – ran und fest.




14.07.2026 – von Zingst nach Schaprode mit Überraschung
ca. 20 sm
Nach dem Frühstück ablegen mit zwei Booten. Die erste Meile mit Motor, aber dann Segelsetzen und aus den Maschine.
Mit wenig Tiefgang kann man abkürzen und so war ich hinten. Da dreht das Führungsschiff und kam mir entgegen. Motorproblem – Ziel Werft Barth. Die Mitnehmerscheibe hat es erwischt, wie sich später herausstellte. Damit Zwangspause in Barth. Für mich ging es weiter Richtung Ostsee. Ziel Schaprode. Hinter dem Dornbusch (Leuchtturm auf Hiddensee) wurde der Wind immer weniger. Bei der Anfahrt auf Schaprode doch glatt noch die Fahrrinne verfehlt – leichte Grundberührung – aber nix passiert.
Schon in der Hafeneinfahrt begrüßt mich der Hafenmeister mit den Worten: “ Such Dir mal nen Liegeplatz – nicht wundern – wir haben keinen Strom. Alles andere machen wir Morgen „- und tschüß. Gesagt – getan.




13.07.2026 – Start jetzt allein
ca. 18sm
Morgens um 8 Uhr gehts nun allein los. Das Wetter lässt sich gut an – wenig Wind und noch aus Nord bis Ost, aber hohes Wasser. Trotzdem Obbacht geben. Im Nadelstrom arbeitete der Bagger. Zum Schluß musste ich mich beeilen, um die Brücke zu schaffen (habe wohl ein wenig gebummelt – muss auch mal sein). In Zingst hat dann Stachel meine Leinen angenommen. …und dann wurde die Reparatur enfortgesetzt – Dank Armin mit den passendenmWerkzeug und entsprechenden Teilen. So fast alles funktioniert wieder. Plan ist aber -Winterarbeit – das muss NEU. Nach dem Löten war dann abends irgendwie der Rum alle – komisch.




12.07.2027 – ein Start, der keiner war
Es sollte pünktlich um 8 Uhr losgehen. Alles war vorbereitet – der Motor lief, der Kühlschrank auch. Nur der Rest der Elektrik wollte nicht. Also einen Segelkumpel (Sonntag um 8) angerufen und ab dann bis ca. 12 Uhr gebastelt. So richtig wollte die Elektrik immer noch nicht – die wesentlichen Sachen war aber wieder online. Der Rest sollte dann (von Maik und mir) unterwegs behoben werden. Also los in Richtung Brücke. Nach nicht mal einer Meile ein Sturz – ein Schrei – Tränen und wieder zurück. Statt Brücke – Notaufnahme. Zum Glück nichts kaputt, aber Prellungen tun doppelt weh.

11.07.2026 – letzte Vorbereitungen – Morgen starten wir
Heute noch die letzten Vorbereitungen treffen – auch zu Hase muss noch klar Schiff gemacht werden. Morgen soll es losgehen, da wir heute Abend noch die „Swing Brise“ im Hafen genießen wollen. Davon später mehr – dann folgen auch die Fotos. Auch die Bootsbauer haben sich ins Zeug gelegt und die fehlenden Teakstopfen an Deck ersetzt und die ein oder andere Fehlstelle repariert. Sie wieder richtig chic aus.



10.07.2026 – letzter Schultag – gleich sind Ferien
und das merkt man auf den Stegen des Vereins. Überall werden Reisevorbereitungen getroffen, Jan und Crew / Armin und Frau sind schon los, Hartmut und Moni wieder da (wohl nur kurz). Wir werden wohl Sonntag starten. Das Wetter soll moderat bis gut werden. Bis Barhöft wäre Westwind ganz ok. Danach ist es egal – wir segeln so wie der Wind halt kommt. Mittlerweile sind auch Fahrräder an Bord – kleine zum Klappen. Die müssen noch seefest verpackt werden und kommen dann in die Backskiste.

05.07.2025 – heute kein Segelsonntag
Schon gestern und Freitag „flogen hier die Hühner durch die Luft“ wie ein Segelkumpel zu sagen pflegt. Na ja, so 35 kn Wind in Böen auch mal über 40, da kommt man auch am Steg ins Schaukeln. Selbst Otto – unser 97 jähriges Vereinsmitglied und AKTIVER Segler ( er hat sich erst vorletztes Jahr ein neues Boot gekauft) war mit dem Auto auf Kontrollfahrt im Hafen.
Also auch heute Landtag. Aber es gibt ja immer was zu basteln.
03.07.2026 – die Urlaubsvorbereitungen laufen
Ein paar schöne Segeltage gab es schon und eine Hitzeperiode – da war es selbst auf dem Wasser kaum auszuhalten.
Mittlerweile haben wir das Ein oder Andere auf dem Boot gemacht:
– die fehlenden Stopfen im Teakdeck sind ersetzt,
– Bilge ist sauber, Wasser getankt, alles in Sachen Sicherheit überprüft
– die Lasybags haben neue Leinen, einen neuen Reißverschluß und sind hier und da nachgenäht (der Faden war wohl nicht UV-beständig).
21.06.20265 – heute mal richtiges Sonntagssegeln
einmal Althagen und zurück – bei 10 bis 15 kn Wind aus Nord eine tolle Tour

20.06.2026 – endlich Wochenende und mal wieder segeln
außerdem haben wir die Lüfter neu eingedichtet, die alten waren doch arg verschlissen. Die Schiene von der Selbstwendefock brauchte auch etwas Aufmerksamkeit. Beim Ausbau der Dieselheizung für die Reparatur dann das Malheur, na jedenfalls ist die Bilge jetzt richtig sauber.

31.05.2025 – Frühjahrsregatta Langstrecke
Heute ganz das Gegenteil – was gestern an Wind zuviel – war heute zu wenig. Da sind wir schon beim Segel setzen steckengeblieben. Na ja – mit Motor ging es dann. Aber die Strecke zog sich. Zurück konnte dann die Genua das Tempo steigern, so dass wir gegen 13:30 Uhr wieder im Hafen waren. Für die Verhältnisse eine passable Zeit.

30.05.2026 – Frühjahrsregatta Kurzstrecke
Um 12:00 Uhr zur Steuermannsbesprechung blies es an Land schon ganz ordentlich. Dirk als Wettfahrtleiter hat alle Teilnehmer nach ihren Wünschen gefragt und konnte diese dann auch erfüllen. Also tiefes Wasser und ordentliche Dreiecke. Ich habe mich zurückgehalten und bin nicht mitgesegelt. Das heißt – gesegelt bin ich schon – nur nicht Regatta (aber das ist eine andere Geschichte). Draußen dann mehr als 20 – 25 kn Wind. Da bin ich bis zur Tonne 80 (Einfahrt Bülten) und wieder zurück gesegelt. Nur das Groß im 1. Reff und das war stellenweise schon zuviel.
24.05.2026 – Rückfahrt von Zingst
Die Mücken in Zingst waren zwar erst vereinzelt da, aber trotzdem schon nervig. Gut das Mückennetz dabei zu haben. Mit abends entspannt im Cockpit sitzen war es dann aber nichts. Nach einer ruhig Nacht, einem ausgiebigen Frühstück ging es zur Brückenöffnung 9:45. Der Wind war lebhaft aus Nord bis Nordwest. So konnten wir nach der Durchfahrt die Segel setzen und entspannt über den Bodtstedter Bodden cruisen. Der Wind nahm immer mehr zu. Also Groß einreffen und locker weiter. Mit 7 kn und mehr ging es voran. Der Wind war kalt in der Sonne warm – was solls. Unterwegs noch viele Segler (auch einige aus dem Verein) getroffen. Gegen 15:00 waren wir wieder fest in Ribnitz. Morgen ist noch eine kleine Tour geplant.
Nächstes Wochenende – Frühjahrsregatta…
weitere Infos sind dazu hier

23.05.2026 – Pfingstausfahrt
ca. 16 sm
Bei schönstem Wetter starten wir so gehen 9:00 in Ribnitz. Der Wind ist nur schwach, dafür scheint die Sonne. Wir segeln erstmal raus auf den Saaler Bodden und weiter durch die Bülten. Vorher noch einen kleinen Abstecher nach Althagen – nur mal in den Hafen schauen. Auch hier wäre (wider Erwarten) noch ein Liegeplatz frei. Kurz darauf ist der Wind ganz alle und wir treiben in der Sonne. Gute Gelegenheit mal die Genua auszupacken. Die sieht gut aus und fängt den kleinsten Windhauch ein. Also wird der Endlos-Furler und die Schoten montiert. Dann kann es ja weitergehen.
und prompt setzt auch der Wind wieder ein. Bis zur Meiningenbrücke ist es nicht mehr weit. Dort treffen wir Ulf mit seinem Boot NEDDE – er ist auf dem Weg nach Dabitz. So weit wollen wir heute nicht mehr. Nach der Öffnung motoren wir nach Zingst und machen pünktlich zum Abendessen fest.
17.05.2026 – Sonntag Vormittagstour
ca. 4 sm
Herrliche Ausfahrt – tolles Wetter – prima segeln.
16.05.2026 – Boot kennenlernen
Nach der gelungenen Überführung heißt es jetzt an Bord aufklaren und alles gründlich kennenlernen. Damit das auch alles System hat, wird am Bug angefangen. Also Ankerkasten leeren, reinigen und dann ordentlich einsortieren, was dort hinein gehört. Genauso geht es dann weiter – immer weiter nach achtern.
Zwischen durch mal in der Anleitung nachlesen, damit man weiß, wie es genau funktioniert (und das Putzen nicht vergessen). Aber zum Tagesende ist auch das geschafft. Als Belohnung noch einmal zur Tonne 96 und zurück gesegelt. Das übt – auch das Anlegen.

14.05.2026 – Überführungstour
ca. 20 sm
Viele Andere feiern Himmelfahrt an Land – wir (das sind Fred, Jan und ich) gehen segeln. Von Barth nach Ribnitz – das ist für heute unser Plan und das Wetter meint es gut mit uns. Beim Ablegen gegen 8:30 scheint die Sonne, es weht ein leichter Wind so aus West oder Nordwest und keine Welle. Mit Motor geht aus aus dem Hafen und dann die Fock (auf diesem Boot als Selbstwendefock, was das Handling stark vereinfacht) ausgerollt – das Groß ist noch nicht angeschlagen. Das wollen wir erst an der Brücke machen, wenn wir am Dalben eh im Wind liegen. Vorbei an Zingst – auch hier noch nicht wirklich was los. Die Saison scheint noch nicht richtig losgegangen zu sein. Auch an der Brücke kein weiterer Segler. Na ja wir schlagen in Ruhe das Groß an – das klappt ganz gut – man muss sich dran gewöhnen. Dann ein Happen essen. Wir sind so ins Kauen vertieft, da hätten wir fast den Brückenzug verpasst.
Jetzt der spannende Teil – gleich nach der Brückenpassage – die Eng- besser Flachstelle – immer wieder eine Herausforderung – auch diesmal – aber gut gemeistert. Das gleich an der Ausfahrt Neuendorfer Bülte in die Schwalling rein. Ab da entspanntes Segeln mit abnehmenden Wind. Um 16:00 fest im neuen Heimathafen. Einige Segelsportfreunde warteten schon neugierig. Na dann – auf das neue Boot am Steg – sehr zum Wohl.




13.05.2026 – fast segelklar
Heute schon mal die ersten Dinge an Bord gebracht und danach mal einen Überblick unter und auf dem Deck verschafft. Es wird noch brauchen bis ich alles verstehe.
Naja, dann einfach ran, Fock angeschlagen und die Fallen klariert. Fürs Groß war es zu wendig und aus der falschen Richtung. Also nur am Baum die „Verpackung“ …. Anschließend die Sprayhood. Noch ein wenig Diesel (natürlich den guten) in den Tank und den Motor gestartet. Springt tadellos an und tuckert wie ein Uhrwerk. Kurz durchgelüftet und dann bis Morgen zur ersten Tour.

11.05.2026 – es schwimmt
Nun ist es soweit – GIGI schwimmt wieder. Das Mast stellen hat nicht im ersten Anlauf geklappt. Eine Saling war defekt. Besser jetzt entdeckt und repariert, als in der Saison Schaden erleiden. Das Teil ist repariert, Ersatz auch schon besorgt. Morgen kann es auf der Werft mit den Restarbeiten weitergehen.
Wir planen die Überführung nach Ribnitz am Donnerstag bei hoffentlich besserem Wetter. Heute hat es fast nur geregnet.

07.05.2026 – Das Boot ist auf dem Weg
Der Transporter war überpünktlich vor Ort. Die Verladung hat gut geklappt – es geht los. Wenn alles richtig gut läuft – Ankunft schon am Samstag.



06.05.2025 – Morgen um 13:00 soll verladen werden
So jetzt geht es bald los – Morgen um 13:00 soll in Radolfzell verladen werden – bin schon gespannt, ob auch alles klappt. Aber Gudrun will pünktlich Bescheid sagen. Wir werden hören…
03.05.2026 – noch 4 Tage bis zum Transportbeginn
Langsam steigt die Spannung – am 11.05.2026 soll dann das neue Boot in Barth auf der Werft Rammin eintreffen.
02.05.2026 – den ersten Tag so ganz ohne Boot
Dafür Segelfreunden beim Saisonvorbereitungen geholfen. Am 09.05.2026 soll der nächste Krantermin sein. Bei Einigen sieht es schon richtig gut aus – andere haben noch arg zu tun und werden es wohl nicht bis dahin schaffen.

01.05.2026 – die Passada ist in ihrem neuen Heimathafen angekommen
Den neuen Eignern – viel schöne Erlebnisse – tolle Regattaergebnisse und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.